
Wenn gute Ideen nicht zur Umsetzung kommen
Neue Ideen entstehen in Schweizer KMU und sozialen Organisationen beinahe täglich. Mitarbeitende erkennen Verbesserungspotenziale, Führungskräfte entwickeln neue Konzepte und in Teamsitzungen werden spannende Projekte angestossen.
Doch zwischen einer guten Idee und ihrer tatsächlichen Umsetzung liegt häufig eine grosse Hürde.
Es fehlt nicht an Ideen. Es fehlt an Zeit und Kapazitäten, um sie konsequent umzusetzen.
Was wir aus der Geschichte von Kodak lernen können
Kodak entwickelte bereits 1975 einen frühen Prototyp einer Digitalkamera. Obwohl das Unternehmen die Bedeutung digitaler Technologien erkannte und später selbst in diesen Bereich investierte, gelang es ihm nicht, sein erfolgreiches Geschäftsmodell rechtzeitig und nachhaltig an die veränderten Marktbedingungen anzupassen.
Die Geschichte zeigt, wie schwierig es für etablierte Organisationen sein kann, bestehende Strukturen und Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln.
Natürlich lässt sich die Situation eines internationalen Grosskonzerns nicht direkt auf ein Schweizer KMU oder eine soziale Organisation übertragen.
Dennoch gibt es eine interessante Parallele: Das bestehende Tagesgeschäft beansprucht häufig genau jene Ressourcen, die für die Weiterentwicklung benötigt würden.
Warum Innovation im Tagesgeschäft stecken bleibt
In vielen Schweizer KMU und sozialen Organisationen entstehen regelmässig wertvolle Ideen.
Ein interner Prozess könnte vereinfacht werden. Eine neue Software würde die Zusammenarbeit verbessern. Oder ein bestehendes Angebot könnte weiterentwickelt werden.
Die Verantwortlichen erkennen den Nutzen dieser Vorhaben durchaus.
Trotzdem bleiben sie häufig liegen.
Der Grund ist oft erstaunlich einfach: Die Mitarbeitenden sind bereits mit ihren regulären Aufgaben ausgelastet.
Sobald ein dringendes Kundenanliegen, eine personelle Herausforderung oder eine andere operative Aufgabe auftaucht, verliert das neue Vorhaben seine Priorität.
Das Tagesgeschäft gewinnt. Die Innovation muss warten.
Dieses Problem zeigt sich auch bei internen Projekten, die zusätzlich zum regulären Arbeitsalltag umgesetzt werden sollen.
Mehr dazu in meinem Beitrag über das Nebenbei-Projekt und die Herausforderungen interner Projektumsetzung.
Die unterschätzten Kosten liegen gebliebener Ideen
Wenn eine gute Idee nicht umgesetzt wird, entstehen nicht immer unmittelbar sichtbare Kosten.
Die Auswirkungen zeigen sich häufig erst mit der Zeit.
Veraltete Prozesse verursachen weiterhin unnötigen Aufwand. Mitarbeitende verlieren die Motivation, Verbesserungsvorschläge einzubringen. Und wertvolle Entwicklungsmöglichkeiten bleiben ungenutzt.
Besonders problematisch wird es, wenn sich solche Vorhaben über Monate oder Jahre ansammeln.
Aus einzelnen offenen Ideen entsteht ein regelrechter Innovationsstau.
Ähnliche Herausforderungen entstehen durch kleinere organisatorische Aufgaben, die immer wieder verschoben werden.
Wie sich solche Pendenzen gezielt abbauen lassen, beschreibe ich im Beitrag «Der ewige Pendenzen-Stau».
Zwei Wege, um Innovationen wieder voranzubringen
Neue Projekte benötigen nicht zwingend zusätzliche Festanstellungen oder grosse Investitionen.
Oft reicht bereits eine zeitlich begrenzte Entlastung, damit wichtige Vorhaben endlich umgesetzt werden können.
Dabei gibt es zwei unterschiedliche Ansätze.
1. Operative Entlastung schaffen
Ein externer Projektpartner übernimmt klar definierte organisatorische oder administrative Aufgaben.
Dadurch gewinnen interne Fachpersonen Zeit, um sich auf die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen zu konzentrieren.
2. Die Projektumsetzung gezielt auslagern
Alternativ kann die Organisation eines konkreten Projekts extern übernommen werden.
Die internen Fachpersonen bringen weiterhin ihr Wissen und ihre Anforderungen ein. Die externe Projektunterstützung übernimmt hingegen die Planung, Koordination und konsequente Umsetzung.
So bleibt die fachliche Verantwortung dort, wo sie hingehört, während die organisatorische Projektarbeit gezielt entlastet wird.
Externe Projektunterstützung als Innovationsmotor
Als externer Projektpartner unterstütze ich mit der ZIELGERADE AG Schweizer KMU und soziale Organisationen dabei, wichtige Vorhaben tatsächlich umzusetzen.
Dabei geht es nicht darum, bestehende Teams zu ersetzen oder standardisierte Lösungen von aussen vorzugeben.
Vielmehr geht es darum, vorhandene Ideen aufzugreifen, Projekte pragmatisch zu strukturieren und die notwendigen Umsetzungsschritte konsequent voranzutreiben.
Denn eine gute Idee entfaltet ihren Wert erst dann, wenn aus ihr eine konkrete Verbesserung entsteht.
Welche Idee wartet bei euch noch auf ihre Umsetzung?
Vielleicht gibt es auch in deinem Unternehmen oder deiner Organisation ein Vorhaben, dessen Nutzen längst erkannt wurde.
Trotzdem fehlt im Tagesgeschäft die notwendige Zeit, um es endlich anzupacken.
Genau dabei kann ich dich unterstützen.
Schreib mir eine Nachricht und lass uns unverbindlich besprechen, wie wir eure Ideen gemeinsam auf die Zielgerade bringen.

